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Teachings

Lehrveranstaltung im Wintersemester 2013/14

15213 – HS The Political Thinking of Hannah Arendt

A reading course based on close, live classroom reading of selected texts of Hannah Arendt. The seminar will serve as a practicum in the exercise of political understanding. Systematic examination of core principles and assumptions will be emphasized through Arendt’s writings on the nature of politics, responsibility, nationalism and totalitarianism, and the public realm. The seminar is co-organized by Fred Dewey, an independent Los Angeles-based writer and activist whose book “The School of Public Life” is out this fall. Vorlesung im Sommersemester 2012

(15 050) V – Wissenschaftstheorie

Lehrveranstaltung mit Rosa Koumari im Sommersemester 2012

15051 PS – Kritik zwischen Wissenschaftstheorie und Politischer Theorie

Dem Seminar liegt die These zu Grunde, dass kritische Politische Theorien sich immer auch gegen die Art und Weise wenden, wie wir die Welt sehen, also wie wir Wissen erlangen, und dass sich diese Wissensordnungen historisch ändern. Anhand klassischer wissenschafts-theoretischer Texte (u.a. M. Weber, T. Kuhn, P. Feyerabend) und klassischer Texte kritischer Politischer Theorie (u.a. M. Horkheimer/ T.W. Adorno, M. Foucault, J. Butler) wollen wir schauen, ob und wie Wissenschaftstheorie mit Politischer Theorie zusammenhängt und wo sich in diesem Zusammenhang Kritik bewegt. Fragen, denen wir in diesem Seminar nachgehen wollen, sind theoretische aber auch aktuelle praktische Fragen wie z.B.: In welcher Weise wenden sich Texte der kritischen Politischen Theorie gegen die Wissensordnung ihrer Zeit? Wie lassen sich Gemeinsamkeiten und Differenzen kritischer Theorien in Bezug auf ihre Objekte, ihre Methoden und ihre Ziele vor diesem Hintergrund verstehen? Aber z.B. auch: Was ist heute Kritik? Und wie erscheinen aus diesem Blickwinkel Veränderungen der Lehr- und Studienpläne am Institut? Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmenden für die Verflechtung von Wissenschaftstheorie und Politischer Theorie zu sensibilisieren und diesen Zusammenhang für Kritik theoretisch und praktisch fruchtbar zu machen. Die Literatur wird zu Beginn des Seminars ausführlich vorgestellt. Lehrveranstaltung im Wintersemester 2011/12

15 055 PS – Das politische Denken Hannah Arendts

Im Zentrum des Seminars werden Hannah Arendts Kritik an der Tradition des politischen Denkens der Neuzeit, ihr Versuch einer Neubegründung von Politik, politische Phänomene wie Freiheit, Macht, Gewalt, Herrschaft, Autorität sowie ihre Theorie des reflexiven politischen Urteils stehen, das auf Einbildungskraft beruht. Unter anderem werden Arendts „Übungen in Einbildungskraft“ anhand von Aufzeichnungen aus dem Nachlass besprochen. Inhalt und Literatur werden zu Beginn des Seminars ausführlich vorgestellt. Lehrveranstaltung im Sommersemester 2010

15 204 HS – Das politische Denken Jean-Jacques Rousseaus

Im Mittelpunkt des Seminars stehen die beiden Schriften „Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen“, 1755 und „Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes“, 1762. Diese Schriften begründen eine Sichtweise auf Gesellschaft, Recht und Politik, die nicht nur für die Aufklärung und Französische Revolution, sondern auch für marxistisches und sozialistisches Denken bis heute folgenreich war. Rousseaus Leugnung der faktischen Ungleichheit unter den Menschen stellte die vermeintliche Natürlichkeit gesellschaftlicher Ordnungen in Frage, und sein Ansatz einer identitären Demokratie war nicht nur gegen eine monarchische Ordnung gerichtet, sondern auch dem Prinzip von Repräsentation und Gewaltenteilung angelsächsischer Demokratietheorien entgegengesetzt. Welche theoretischen und politischen Folgen diese Sichtweise mit sich brachte, soll anhand der kontroversen Rezeption Rousseaus diskutiert werden. Lehrveranstaltung im Wintersemester 2009/10

15212 HS – Das politische Denken Machiavellis

Machiavellis politische Theorie ist in der politischen Krise von Florenz zur Verteidigung der Republik entstanden. Dieser Zusammenhang soll im Mittelpunkt des Seminars stehen. Dabei wird die politische Kultur der Republik, ihr Niedergang und die Entstehung der absolutistischen Denkens der Staatsraison anhand ausgewählter Texte von politischen Denkern der Renaissance diskutiert. Damit soll nicht nur das Hauptanliegen von Machiavellis Denken thematisiert werden, sondern auch das republikanische Erbe, das in späteren Zeiten gelegentlich von den Federalist Papers bis zu Hannah Arendt als machiavellisches Element (Pocock) wieder sichtbar wurde. Lehrveranstaltung mit Stefanie Rosenmüller und Bernd Heiter im Wintersemester 2008/09

15285 HS – Biopolitik – Zur Kritik der biologischen Wende

Ausgehend von drei Kritiken wird die Entstehung eines immer stärker vorherrschenden biologischen Paradigmas verfolgt: von Foucaults Auseinandersetzung mit der Bevölkerungsregulierung, Hannah Arendts Kritik der neuzeitlichen naturwissenschaftlichen Weltsicht und Giorgio Agambens Analyse der modernen Biopolitik.  Anhand der neueren biotechnologischen Entwicklungen werden die Herausforderungen für die Politik diskutiert, die durch die Veränderungen des herkömmlichen Menschenbildes (Körper, Leben, Menschenwürde, Biosozialität etc.) hervorgerufen werden. Lehrveranstaltung mit Stefanie Rosenmüller und Bernd Heiter im Sommersemester 2007

15282 HS – Die Agonalität des Politischen: Hannah Arendt und Chantal Mouffe

Lehrveranstaltungen mit Stefanie Rosenmüller im Sommersemester 2006

15041 PS – “Pluralität”, “Macht” und “das Recht, Rechte zu haben”

Einführung in die Grundbegriffe des politischen Denkens bei Hannah Arendt Projektkurs mit Stefanie Rosenmüller im Sommersemester 2006 und Wintersemester 2006/07

15507 PK – Politische Führung. Zur Rolle politischen Handelns in Zivilgesellschaft und politischen Institutionen

Theorien der Zivilgesellschaft stimmen weitgehend darin überein, dass gemäß Tocquevilles Lob der bürgerlichen Vereinigungen die Stabilität einer demokratisch verfassten Republik von der Existenz einer starken Zivilgesellschaft abhängig sei. Inzwischen gibt es kritische Einwände, die demgegenüber die Bedeutung der republikanischen Institutionen und ihrer Durchsetzungsfähigkeit aufwerten. Diese Einwände gehen auf  Erfahrungen in Krisenregionen und mit Demokratisierungsprozessen zurück. Die Beschäftigung mit solchen Krisen kann deutlichen Aufschluss über die notwendigen Grundlagen von konsolidierten Republiken geben. In dem Projektkurs sollen Theorien der Zivilgesellschaft und die kritischen Einwände diskutiert und an Beispielen krisenhafter Entwicklung überprüft und weiterentwickelt werden. Dabei sollen die folgenden Fallbeispiele ausführlich bearbeitet werden: Zivilgesellschaft und politische Krise am Ende der Weimarer Republik; mafiöse Strukturen in Sizilien und Antimafia-Politik in Palermo; schwacher Staat und starke Zivilgesellschaft in Brasilien. Kontakte zu Akteure in Italien und Brasilien werden angestrebt. Details zur Arbeit und Literatur werden am Anfang des Semesters vorgestellt.